Sport Reha Herford
Heidestraße 38
32051 Herford

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Öffnungszeiten:
Mo.-Do.: 08:00-20:30
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Sport Reha Vlotho
Lange Straße 80
32602 Vlotho

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Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist ein Untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst. Die Untersuchung hat das Ziel, veränderte Gewebsstrukturen zu erkennen, und die Ursache der Beschwerden aufzufinden. Die Behandlung hingegen soll das physiologische Gleichgewicht zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation genutzt.


7-Phasen-Training

Gemeinsam zum Erfolg

Das Elithera 7 Phasen Training ist ein systemisches, kontinuirliches, planmäßig kontolliertes Training. Unser Ziel ist es, vorsichtig ihre Alltagsbelastbarkeit und Bewegungskontrolle zu verbessern - unter stetiger Kontrolle durch qualifizierte Therapeuten.

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Physiotherapie

Krankengymnastik/Physiotherapie ist der planmäßige und abgestufte Einsatz aktiver und passiver Massnahmen wie Massagen und Dehnübungen und aktiver körperlicher Bewegungsübungen unter der Anleitung unserer erfahrenen Therapeuten mit dem Ziel, Funktionsstörungen zu beseitigen oder zu vermeiden und Heilungsvorgänge zu unterstützen.


Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.

Ob als Prävention von Verletzungen und Überlastungserscheinungen, als Rehabilitation nach Verletzungen oder in Phasen reduzierter Leistungsfähigkeit – die Einsatzbereiche von Sportphysiotherapie sind vielfältig.


Fasziendistorsionsmodel nach Typaldos (Schmerztherapie)

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist eine medizinische Sichtweise, welche die Ursache für körperliche Beschwerden und Funktionseinschränkungen auf eine oder mehrere von sechs typischen Verformungen der menschlichen Faszien zurückführt. Werden diese Fasziendistorsionen korrigiert, können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen effektiv, messbar und nachvollziehbar behandelt werden.

Die FDM-Diagnostik basiert auf drei Säulen und führt zu einer eigenständigen FDM-Diagnose. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten ein. Durch eine spezielle Deutung können intuitive Gesten entschlüsselt werden und geben direkte Hinweise auf Faszienverformungen. Eine umfassende Anamnese und Untersuchung ergänzen den FDM-Befund.

Das FDM kann in verschiedenen medizinischen Gebieten angewendet werden. Es erweitert die diagnostischen Möglichkeiten des Arztes oder Therapeuten und ermöglicht die effektive Behandlung von Patienten mit verschiedensten medizinischen Diagnosen.

Aktuell wird der FDM-Ansatz erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat und zur Schmerztherapie angewendet. 


Stosswellentherapie

Sie gehören zu den am schwersten zu ertragenden Belastungen: Chronische Rückenschmerzen. In vielen Fällen steckt ein Muskelhartspann hinter den Beschwerden. Die so genannten Trigger (englisch für Auslöser) sind tückisch: Schwierig zu diagnostizieren und bis vor kurzem kaum zu beheben.

Ein deutscher Arzt hat nun einen Durchbruch bei der Behandlung erzielt: Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelte die Stoßwellentherapie, auch Trigger-Osteopraktik genannt. Eine der ersten Einrichtungen in OWL, die diese Therapie anbietet, ist die Sport Reha Herford. „Die Erfolgsquote ist verblüffend hoch", erklärt Oliver Abt, Physiotherapeut und Inhaber der Sport Reha. „Bei 90 Prozent der Patienten mit Muskelhartspann erreichen wir durch die Stoßwellen eine deutliche Besserung." In der Therapie gehen Physiotherapeuten mit Ultraschall gegen Trigger vor.

„Trigger entstehen aus leichten Verspannungen in der Muskulatur, am häufigsten treten diese im Rücken auf", erklärt Oliver Abt. Die Verspannung führe zu einseitiger Belastung, die betroffene Muskulatur verkürze und verhärte sich. „Einzelne Fasern verdicken sich, es tritt ein chronischer Muskelhartspann ein." Dessen Folgen reichen bis zu Haltungsschäden und Bandscheibenvorfällen. Schmerzursache ist jedoch der Trigger. „Weil dieser aber tief in der Muskulatur sitzt, ist ihm mit Massagen und konservativen Methode kaum beizukommen.".

Bei der Stoßwellentherapie wird das Prinzip nachgeahmt, mit dem Nierensteine per hochdosiertem Ultraschall zerstört werden. Mit dem Triggosan Schlüssel wird die betroffene Stelle durchgewalkt, die Stoßwelle erhöht im Muskelhartspann die Durchblutung. Die Muskulatur entspannt sich wieder. Schmerzen verschwinden oder werden deutlich reduziert. „Die ersten zwei Jahre mit dieser Therapie belegen, dass der Erfolg von Dauer ist", betont Abt. Es habe sich zudem gezeigt, dass Muskelhartspann neben Rückenschmerzen auch Nacken-, Gelenk-, Kiefer- und Kopfschmerzen verursacht. „Oft reichen jedoch schon wenige Sitzungen, um Schmerzgeplagten ihre Bewegungsfreiheit zurück zu geben."


Funktionelle Integration

Schmerzfrei aber wie?

Die Sport Reha Herford bietet seit längerer Zeit seinen Kunden eine neue Theapieform an. Die Funktionelle Integration ist ein ganzheitliches Therapiekonzept. Es geht davon aus, dass der menschliche Körper auf ein entstandenes Problem ( Schmerzen ) im Bewegungsapparat immer als Ganzes reagiert, bzw. umgekehrt, wenn der Bewegungsapparat nicht richtig funktioniert, können überall im Körper Probleme (Schmerzen) entstehen.

Die praktische Erfahrung zeigt, dass sich diese Kompensationsmechanismen über den ganzen Körper verteilen, nach einem relativ festgelegten Muster. Aus diesem Grund sind die Kompensationsmechanismen auch immer gut zu erkennen.

Daran kann man erklären, warum Kopfschmerzen durch einen Beckenschiefstand oder ein Tennisellenbogen durch ein nicht funktionierendes Knie entstehen können.

Der Therapeut macht zu Beginn einer Behandlung, nachdem er nach gewissen Anhaltspunkten gefragt hat, eine Untersuchung welches System nicht passt. Anschließend korrigiert er die Stellung der einzelnen Knochen zueinander, korrigiert die optimale Beweglichkeit der Gelenke und die Muskelspannung.

Die Behandlungstechniken sind so sanft und weich, dass keine Überlastung am Körper entstehen kann.

Krankheiten wie Arthrose und Bandscheibenvorfall sind sogar positiv zu beeinflussen. Alle Probleme aufgrund funktioneller Probleme sind mit dieser Therapie zu beseitigen.

Ausführliche Informationen gibt es unter 05221/7614860 ( Frau Krüger ) und www.funktionelle-integration.de


Kiefergelenks-Therapie (CMD)

Das Chamäleon CMD

Schmerzverteilung und multifaktorielle Genese der Craniomandibulären Dysfunktion stellen für den behandelnden Arzt eine große diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Chronische, oft über Jahre andauernde Beschwerden, sind schwer zu lokalisieren, ihre Ursache wird häufig nicht erkannt, Fehldiagnosen sowie unnötige diagnostische und therapeutische Maßnahmen sind die Folge. Sie bringen den Betroffenen keine Hilfe und belasten zudem das Gesundheitssystem durch hohe Kosten.

Bei Schmerzgeschehen im Bereich von Rücken, Kopf und Nacken spielen nicht selten Fehlfunktionen des stomatognathen Systems eine auslösende Rolle: Fehlstellungen der Zähne, insuffizienter Zahnersatz oder Parafunktionen wie Zähneknirschen oder Pressen, genauso wie Stress, können ursächlich sein. Umgekehrt können durch Lumbalgien oder Ischialgien bedingte Fehlhaltungen des Rumpfes zu Fehlhaltungen der Kiefergelenke führen und sich – selbst lange nach erfolgreicher Behandlung der Rückenbeschwerden – als selbständige CMD manifestieren. Ein derart komplexes Krankheitsgeschehen, das sich wie ein Chamäleon seiner Entdeckung entzieht, kann nur ganzheitlich diagnostisch objektiviert und anschließend erfolgreich behandelt werden, wenn Zahnärzte und andere ärztliche und therapeutische Disziplinen eng zusammenarbeiten. Der so gern als "aufgeklärt" bezeichnete Patient ist dem Zahnarzt mit seinen eigenen Angaben nur selten behilflich, eine CMD zu diagnostizieren, da er in der Regel keine Beschwerden in der Mundhöhle hat, die ihn in die zahnärztliche Praxis führen.


MTT/MAT med. Trainingstherapie/med. Aufbautraining

Die Medizinische Trainingstherapie befasst sich vorwiegend mit dem Aufbau und der Wiederherstellung von muskulären Defiziten. Weiterhin beinhaltet sie das Training des Herz-Kreislauf-Systems. Muskuläre Defizite des Bewegungssystems treten unter anderem nach traumatischen Ereignissen oder Operationen auf. Um einen Muskelabbau zu verhindern, ist ein gezieltes Auftrainieren der betroffenen Regionen wichtig. Die Medizinische Trainingstherapie ist somit darauf ausgerichtet, gezielt Muskeldefizite unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes zu beheben.


Neurologische Rehabilitation

Lassen Sie sich unter die Arme greifen und geben Sie Ihre Gesundheit in gute Hände.

Im MZH (Medizinisches Zentrum Herford) behandeln wir Menschen, deren Handlungsspielraum und Eigenständigkeit beeinträchtigt ist. Unsere versierten Physiotherapeuten geben Ihnen die notwendigen Hilfestellungen und begleiten Sie als Patient auf den Weg zurück in einen selbstbestimmten Alltag. Die Kompetenz unseres starken Teams umfasst unter anderem die Behandlung von:   

  • Neurologischen Erkrankungen aller Art
  • Schlaganfallsymptomen
  • Sensomotorischen Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen
  • Akuten und chronischen Ödemen (mittels manueller Lymphdrainage)
  • Orthopädischen und entzündlichen Krankheitsbildern                                                                                

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Diese aktive Methode besteht aus bestimmten Bewegungsmustern und orientiert sich an der normalen Entwicklung. Mit diesen Bewegungsmustern und weiteren Techniken werden Stimuli wie Druck und Zug ausgeübt. Werden diese Muster in einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu einer erwarteten Reaktion im Sinne einer vermehrten Muskelanspannung oder -entspannung. Sowie der Bahnung entwicklungsgeschichtlich "normaler" Bewegungsmuster, die dann zu einer richtigen Aktivierung von Muskelketten führt.


Mc Kenzie

Was ist McKenzie?

Robin McKenzie entwickelte ein Selbstbehandlungs-Konzept, das dem Nackenschmerz-, oder Kreuzschmerz-Patienten auf einfache Weise hilft, sich mit Übungen selbst zu behandeln, vorsorglich zu handeln und sich den Beschwerden angepasst korrekt zu verhalten. Schmerzen im Nacken und Rücken werden verschiedenen Ursachen zugeordnet. Der physiotherapeutische Befund zeigt, ob sich die Schmerzen auf eine belastende Haltungsproblematik, Bandscheiben-Beschwerden oder verkürzte Strukturen zurückführen lassen.

Die therapeutischen Ziele sind:

  • Aufklärung der Patienten
  • Schmerzbeseitigung und Zurückerlangung der Beweglichkeit
  • Erstellung von individuellen Selbstbehandlungsprogrammen zur Verhütung von Rückfällen
  • Verhinderung von langwierigen Beschwerden

Was ist das Besondere bei der klinischen Untersuchung? Bei der Untersuchung macht der Patient WIEDERHOLTE BEWEGUNGEN und der Untersucher notiert hierbei das SCHMERZVERHALTEN.

Warum? Eine Bewegung kann Schmerzen verursachen. Die Wiederholung derselben Bewegung kann die Schmerzen jedoch verändern. Schmerzen können als unmittelbare Folge dieser wiederholten Bewegungen reduzieren beziehungsweise ganz verschwinden. Ohne diese Wiederholung würden voreilige Schlüsse gezogen, die eine schnelle Schmerzreduktion eventuell sogar verhindern. Ferner können Schmerzen durch diese Testbewegungen von der Peripherie (zum Beispiel Bein) Richtung Wirbelsäule wandern. Man nennt dieses Phänomen ZENTRALISATION. Studien – sowohl bei akuten als auch chronischen Patienten – haben gezeigt, dass Patienten, deren Schmerzen durch bestimmte Bewegungen oder Haltungen im Bein zentralisieren, langfristig weniger Schmerzen, eine bessere Funktion und eine frühere Rückkehr in den Arbeitsprozess hatten.


Ergotherapie

Geben Sie Ihre Gesundheit in gute Hände!

Die ergotherapeutische Abteilung des Therapiezentrums Herford steht Patienten aller Altersstufen offen. Neben Patienten mit Beeinträchtigungen des Nervensystems (etwa nach einem Schlaganfall) begleitet unser Therapeutenteam Kinder und Jugendliche, deren Handlungsfähigkeit krankheits- oder entwicklungsbedingt vermindert ist.

Überdies fördern wir Patienten, die durch Krankheit oder nach handchirurgischen und anderen operativen Eingriffen unter Einschränkungen ihres Bewegungsapperates leiden.

Unsere erfahrenen Ergotherapeut/Innen können Ihnen helfen, zahlreiche Symptome zu lindern, zu beseitigen oder zu kompensieren.


Armeo-Training

Das effiziente und anpassbare Armeo Therapiekonzept richtet sich an Personen, die an den Folgen eines Schlaganfalls, Schädel-Hirn-Traumas oder anderer neurologischer Krankheiten und Verletzungen leiden, welche unter anderem zu einer Beeinträchtigung der Hand- und Armfunktion führen.

Das Armeo Therapiekonzept verbessert die Effiziens der therapeutischen Behandlung, indem es reptitive, selbstinitiierte, funktionale und auch selbständige Therapieübungen ermöglicht.

Sogar schwer beeinträchtigte Patienten können Übungen ohne die ständige Unterstützung eines Therapeuten selbständig ausführen und so ihr ganzes Rehapotenzial ausschöpfen.


Logopädie

Die Fähigkeit, sich über Worte mitzuteilen oder Sprache und deren Inhalte angemessen zu erfassen, ist bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen nicht immer voll entfaltet.

Betroffene Personen können jedoch mittels einer logopädischen Therapie ihre sprachlichen Fähigkeiten festigen, erweitern oder wiederherstellen.

Im Therapiezentrum Herford stehen Ihnen und Ihren Angehörigen ein erfahrenes und einfühlsames Logopädenteam zur Seite, dass Ihre individuelle Behandlung ausarbeitet und begleitet.


Klassische Massagetherapie

Definiert ist die klassische Massagetherapie als ein mechanisches, schichtweises Durcharbeiten der äußeren Gewebeschichten des Körpers. Verordnungsfähig ist eine Teilkörpermassage, üblicherweise nach Auftragen eines Massagemittels, z.B. Öl.

Wirkung: sie entfaltet sich über die mechanische Beeinflussung der Haut und der darunter liegenden Weichteile. Dadurch werden Botenstoffe im Nervensystem freigesetzt. Als Folge verbessert sich die Durchblutung, Schmerzen werden gelindert, eine Entspannung des gesamten Organismus tritt ein.

Nicht massiert werden sollte, wenn der Patient unter fieberhaften akuten Erkrankungen leidet und bei einigen anderen Erkrankungen, je nach Einschätzung des behandelnden Arztes.

Anwendungsgebiete: Schmerzen im Bereich von Muskeln und umliegenden Bindegewebsstrukturen. Bei akuten und chronischen Schmerzen, aber auch nach Verletzungen.


Galileo-Training

Galileo ist eine Vibrationswippe, die durch gezielte Impulse zu einem verbesserten Muskelaufbau führen kann. Positiv beeinflusst werden ebenfalls, Osteoporose, Inkontinenz und chron. Beinschmerzen.

Weitere Informationen sowie med. Studien finden Sie unter:

www.galileo-training.com

Oder rufen Sie uns an!


Manuelle Lymphdrainage

Unter manueller Lymphdrainage versteht man das Ab- und Weiterführen der Gewebsflüssigkeit über Lymphgefässe. Das System beruht auf einer bestimmten Grifftechnik: rhythmisch kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bei fein dosiertem Druck nach einer festgelegten Reihenfolge.


Elektro- und Lasertherapie

Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert, die Durchblutung anregt und Schmerzen lindert.

In der Lasertherapie werden nur Softlaser verwendet, die mit wenig Energie arbeiten. Die Wirkungsweise von Softlaserlicht auf den Organismus spielt sich auf verschiedenenen Ebenen ab. Einerseits können Zellen durch bestimmte Schwingungsinformationen des Lasers beeinflusst werden, andererseits konnte die Beeinflussung des Stoffwechsels beobachtet werden. Einsatzgebiete sind die Sportphysiotherapie und Hauterkrankungen.


Cryo-/Thermo-Therapie

Kälte- und Wärmetherapien sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für die krankengymnastische Behandlung. Kälte wird zur Schmerzminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen, zur Entzündungshemmung oder zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen eingesetzt. Wärme dient der Tonussenkung der Muskulatur bei Verspannungen, der Durchblutungssteigerung und dem Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansatzreizen und chronischen Schwellungen.


Kinesiotaping

Im Gegensatz zum herkömmlichen Tape steht beim Kinesiotape nicht die passive Stabilisation im Vordergrund. Das Ziel eines Kinesiotapes ist es vielmehr, aktive und passive Strukturen therapeutisch zu beeinflussen. Durch Vorspannung des Tapes bei der Auftragung auf die Haut werden in Ruhe und bei Bewegung Hautrezeptoren und Faszien beeinflusst, durch welche ein gezielter Einfluss auf den Muskeltonus, die Lymphdrainage und den Schmerz ausgeübt werden kann.


Skanlab-Bodywave

Ein, aus Norwegen stammender, Wärmeapplikator, welcher auf der Kondensatormethode basiert.
Das Gerät erzeugt ein hochfrequentes Wechselstromfeld von 1,0 MHz, in dem der Patient ein Teil des Kondensators ist. Skanlab 25 Bodywave erzeugt eine optimale, lokale, tiefe Wärme, die Schmerzen lindert und die Elastizität des Gewebes stärkt. Skanlab 25 Bodywave wird bei akuten, subakuten und chronischen Verletzungen angewandt. Der Therapieerfolg (Schmerzlinderung) stellt sich bereits nach der ersten Behandlung von nur 6 Minuten ein. Skanlab 25 Bodywave steigert die lokale Zirkulation, lindert den Schmerz und verbessert sofort die Beweglichkeit. Die applizierte Tiefenwärme ist auch 45 min. nach der Behandlung spür- und nachweisbar.


Funktionelle Verbände (Tape)

Das Taping gehört zu den funktionellen Verbänden. Es dient der Unterstützung und Entlastung geschädigter oder instabiler Gelenke und Weichteile, wie zum Beispiel Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln, aber auch Knochen und Knorpeln. Das Tape wird angelegt, um den betroffenen Bereich zu Entlasten und trotzdem eine hohe Funktionalität der Gliedmaße zu erreichen, nach Möglichkeit ohne dass der Tapeverband den Sportler bei der Ausübung seiner Aktivitäten behindert, z.B. wie dies bei einer Schiene der Fall ist. Ob das Tape zur totalen Immobilisation oder als funktioneller Verband eingestzt wird, hängt von der Art der Verletzung, bzw. des Ziels ab. Die Ziele können folgende sein:

  • zur Prophylaxe (um die Gefahr einer Verletzung zu reduzieren),
  • zur Erstversorgung (einen Schaden zu bgrenzen und eine relative Sporttauglichkeit zu erreichen),
  • zur Therapie (um die Heilung durch Entlastung zu beschleunigen) oder
  • zur Rehabilitation (um erneute Verletzungen zu vermeiden und den betroffenen Bereich wieder herzustellen).

Desweiteren kann der Tapeverband nach einer Operation oder bei Degenerationen, also “Abnutzung” zum Einsatz kommen.